Circus Salilero: „Wegen Umbau geschlossen“ ? (2007/08)

Nein, ganz im Gegenteil, Circus Salilero hat in diesem Jahr viele Häuser in der Manege gebaut und uns dabei zusehen lassen, wie man das macht.

Die Planung und Architektur der Gebäude lag wieder bei dem eingespielten und erfahrenen Architektenpaar aus Kanada und Österreich (A. Koekebakker (L) und G. Idler (L)), das mit grenzenlosem Einsatz Großartiges vollbrachte. Die konkretere Bauleitung und Moderation hatten ein Russe (Lion Baumann) und ein Sachse (Marc Wilhelm) übernommen, die aber im wirklichen Leben die 9. Klasse besuchen - einer verlangte stets den Chef, der andere fand fortwährend liegengebliebene Hämmer; neun waren am Schluss in seiner Kiste.

Verschiedene sehr bewegliche Einsatztruppen arbeiteten auf dem Trampolin, mit Diabolos und Jonglierbällen, auf großen Balancierbällen und mit dem Springseil. Mit viel Schwung und Begeisterung gingen die neuen „Bauarbeiter“ aus der 5. Klasse in der Manege ans Werk.

Auf dem Hochseil wurden sich Baumaterialien zugeworfen, die nicht etwa verbaut, sondern geschickten Gleichgewichtsübungen dienten. Manchmal stiegen die Arbeiter auch einfach an ihren Kameraden hoch und erreichten so ganz leicht das dritte oder vierte Stockwerk. Zum Glück trugen sie bei so manchem waghalsigen Kunststück ihre Bauhelme, sodass das Aufsichtsamt keine Mängel beanstanden musste. Um auch im Dunkeln weiter arbeiten zu können, wurden Fackel Devil-Sticks kunstvoll geschwungen.

Der zeitweilige Stromausfall konnte zunächst dank eines Heimtrainergenerators kompensiert werden, dann jedoch wurde die ganze Maschinerie auseinandergenommen: Einrad für Einrad. Zum großen Glück sortierte und reparierte sie sich selbst und funktionierte wieder uhrwerkgenau in tänzerischen Formen. Das rot-weiße Absperrungsband flatterte um Hüften, Haare, Taillen, als Schmuck oder Hosenträger.

Zwischenzeitlich ging es an Feinheiten in schwindelnden Höhen des Bauwerks: Akrobatik am Ring in der Luft, am roten Tuch von der Saaldecke herab oder am Trapez. Mit Grazie und Anmut vollführten die Mädchen der Klassen 6, 7, 8 sowie 9 und 11 synchrone „Arbeiten“. Dann kam die Witztruppe „Schaufel und Schubkarre“ der 6. Klasse, etwas später dann die komische Flötenmusik aus der Oper Toska oder der Sketch mit der Leiter, der dem Russen „beinah das Leben gekostet hätte“.

Ja, wie leicht es ist, auch mit Krücken ein Haus zu bauen, das der Stelzenmann nach seiner Fertigstellung nur noch abzustauben braucht, konnten wir auch beklatschen. Auf der Baustelle gab es flotte Musik von einer hervorragenden Zirkuskapelle (Leitung: Isabelle Noel), bei der Luftakrobatik begleitete nur jeweils ein Soloinstrument einfühlsam die Artisten.

Natürlich müssen die „Wiehremer Heinzelmännchen“ des Hausbaus erwähnt werden, die meist - wie sollte es auch anders sein - selber gar nicht in Erscheinung traten. Sie sind es gewesen, die mit den „Arbeitern und Handwerkern“ vorher geübt und einstudiert hatten, was dann so gekonnt und leicht auf dem Bauplatz im Festsaal am 13. Und 14. Juni 2008 gezeigt werden konnte. Zudem gab es aber auch diejenigen, die schnell und unauffällig für Auf- und Abbau während der Aufführungen sorgten.

Allen Akteuren, Artisten, Regisseuren, Plakatentwerfern, Kuchenbäckern, Kaffeeausschenkern, Kinderbringern und -abholern, Fotografen, Musikern, Beleuchtern, An-, Aus- und Umziehern, Aufräumern, … einfach allen, die zum guten Gelingen dieser Zirkusaufführungen beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön.

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